Sir Greene Cup 2016

Sir Greene Cup erneut mit mehr Spielern

Der Sir Greene Cup ist inzwischen eine feste Größe im Turnierkalender des Burgdorfer Golfclubs. Mit rund 60 Spielern zog die dritte Auflage des Benefiz-Wettspiels am 17. Juni 2016 erneut mehr Teilnehmer anals im Vorjahr – 2014 hatte die Premiere mit einem Feld von 44 Spielern begonnen, vor einem Jahr waren es dann schon gut 50.

Vor allem Teilnehmer aus der Region waren der Einladung der Sir-Greene-Stiftung gefolgt, die im Frühling mit persönlichen Anschreiben um die Gunst der Spieler geworben hatte. Doch auch Golfer mit einem langen Anfahrtsweg waren dabei, etwa aus Mainz. Neben 60 Euro für die Turnierteilnahme und das anschließende Menü mit Burgdorfer Spargel gewährte jeder Golfer bei dem Einladungsturnier noch eine Spende für die Stiftung. Zudem sorgte am Abend die Tombola mit 50 gespendeten Preisen (jedes dritte Los gewann) für eine klingelnde Kasse. Nach einer ersten vorsichtigen Schätzung könnte damit der dritte Sir Greene Cup erneut ein komplettes zusätzliches Stipendium ermöglichen.

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Alle Fotos © Joachim Giesel
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Clubpräsident Dieter Nordmann
nahm sich wieder die Zeit, die Teilnehmer des Benefiz-Turniers zu begrüßen. Seine Worte freuten die Organisatoren um Hartmuth Schulz, Konrad Maier-Theile und Heiko Lossie ganz besonders. Denn Nordmann betonte, dass die Stiftung und deren beeindruckende Arbeit dem Golfclub inzwischen am Herzen lägen. „Wir freuen uns schon auf die Neuauflage im nächsten Jahr“, sagte er – das sieht die Stiftung gerne als Verpflichtung.

Sportlich gesehen gab es für die Golfer gleich zwei Herausforderungen: Wegen des großen Teilnehmerfeldes begann das Turnier diesmal per Kanonenstart – alle Spieler starteten dabei zeitgleich an unterschiedlichen Löchern, um somit die Wartezeit für das reguläre Spielgeschehen neben dem Turnier so erträglich wie möglich zu halten. Manche Golfer mussten daher für den Kanonenstart anfangs einen längeren Marsch in Kauf nehmen, um zum richtigen Startloch zu gelangen. Ohnehin galt es an diesen Tag leider mehrfach, längere Strecken ohne Golfschläge zurückzulegen, denn mehrere Gewitterfronten zwangen leider zu Unterbrechungen des Spiels.

Vergessen waren diese Strapazen aber spätestens abends im Clubhaus, wo das Restaurant-Team um Jörg und Conny Kramer wie in den Vorjahren ein fantastisches Spargel-Menü auffuhr.

Zwischen den Gängen ergriff der Stiftungsvorsitzende Hartmuth Schulz das Wort, umriss die Arbeit für die jungen Medienschaffenden – und übergab das Wort an Patrick Hoffmann. Der 31-Jährige Journalist konnte mit der Unterstützung aus der Sir-Greene-Stiftung nach Tunesien und Ägypten reisen, wo er der Frage nachging, was vom Arabischen Frühling und vom großen Traum der Freiheit dort geblieben ist. Hoffmann erklärte, wie wichtig der Anschub der Stiftung sei, um unabhängig von Zeit- und Kostendruck daheim auch Auslandsthemen in der Tiefe zu ergründen. Für seinen Bericht gab es großen Applaus, ein Teil seiner Arbeit im Rahmen des Stipendiums lässt sich hier nachlesen.

Sportlich gesehen gab es an der Spitze der Ergebnisliste keine Überraschung: Der mehrmalige Titelverteidiger Joachim Schoetzau spielte mit drei Schlägen unter Par vier Schläge besser als seine Spielvorgabe – und damit erneut in einer eigenen Liga. Dass er obendrein neben seinem Hattrick auch noch alle drei Sonderwertungen abräumte und zusätzlich bei der Tombola Glück hatte, dürfte seinen längeren Anfahrtsweg aus Syke auf jeden Fall mehr als belohnt haben. Schoetzau hob in einer kleinen Gewinner-Rede Platz und Organisation hervor – und sein Lob hat Gewicht, schließlich kennt er sich als Geschäftsführer des Golfverbandes Niedersachsen und Bremen (GVNB) in der Golflandschaft bestens aus.

Hinter Joachim Schoetzau spielten sich André Kracke (Rethmar) und Lavinia Monica Stanoiu (Gleidingen) aufs Treppchen der Brutto-Wertung, in der allein die wenigsten Schläge zählen.

Bei den Netto-Wertungen, die die Handicap-Spielstärke berücksichtigen, gewannen Klaus Dieter Bloch (VcG), Detlev Mattukat (Burgdorf) und Airi Schiefer (Langenhagen). Auf den zweiten Plätzen der drei Wertungsklassen folgten Monika Kawe (Langenhagen), Gisbert Kalweit und Ortrud Kalweit (beide Idstein). Die Ränge drei belegten Hedda Bruns (Burgdorf), Alexander Schmidt (Burgdorf) und Brigitte Korte (Gleidingen).

Bei den Sonderwertungen für die Damen – die der Herren hatte Joachim Schoetzau ja allesamt für sich entschieden – holte Lavinia Monica Stanoiu (Gleidingen) den Longest Drive. Bei Nearest to the Line legte Monika Kawe (Langenhagen) den Ball sogar direkt an die Linie. Und bei Nearest to the Pin war es der Ball von Sinja Maier-Theile (Gleidingen), der mit rund sieben Metern Abstand zum Loch den besten Schlag markierte.

Der Sir Greene Cup 2017 wird vermutlich wieder im Juni starten. Bei seiner dritten Auflage haben folgende Sponsoren den großen Erfolg ermöglicht:

ADAC Fahrsicherheits-Zentrum
Aero-West-Flugcenter Braunschweig
Autostadt Wolfsburg
Axel Schnell
Bahlsen
Bankhaus Hallbaum
BREE
BMW
Buchhandlung Böhnert
Chopard Boutique Hannover
Einbecker Senfmühle
Familien Lossie, Maier-Theile und Schulz
Gehrke econ
Golfclub Burgdorf
Golfclub Hannover
Golfhouse Hannover
Golfhotel Schloss Lüdersburg
Hameln Marketing und Tourismus GmbH
Hannover Veranstaltungs GmbH
Hannover Finanz
Heinz von Heiden
Horst-Dieter Görg
Ludwig Bertram GmbH
Perfekta Unternehmensgruppe
Postbank Firmenkunden AG
Resort A-Rosa Scharmützelsee
Restaurant Ole Deele
R+S Verw. u. Beteiligungen
Rossmann
Schlütersche Verlagsanstalt
Schokoland Rausch
The Ritz-Carlton, Wolfsburg
Volkswagen
Wagner Group
Magret Wilhelm
Winkler & Stenzel
Zoo Hannover