Per Eggers –
Leibniz-Stipendium 2010

Werdegang:

– Abitur in Ostfriesland (Nein, nicht im Kühemelken, Krabbenpuhlen, Teetrinken und Boßeln sondern ganz normal)

– Praktikum bei Hit-Radio Antenne mit anschließender freier Mitarbeiterschaft als Moderator neben dem Studium (Politik und Geschichte – Gut dass es Radio gibt, sonst hätt ich gleich den Taxischein mitmachen können)

– Volontariat bei Radio21 und seit dem fest angestellt als Moderator für die Drivetime (Mo-Fr 14-19 Uhr)


Lieblingsserien: Friends, How I Met Your Mother (Because it’s legen….wait for it….DARY), Der letzte Bulle (ich steh dazu, der Typ ist einfach großartig)

Lieblingsessen: Fast Alles, meine Frau kann unfassbar gut kochen! Aber das absolute Highlight sind ihre mit Spinat, Pinienkernen und Käse gefüllten Cannelloni mit Tomatensause und Mozzarella überbacken! Ein Traum

Und sonst so: Ich bin einer von vielen heimlichen Bundestrainern und weiß bei Fußball grundsätzlich ALLES besser als Jogi Löw, Thomas Schaaf oder jeder Fußballkommentator besonders aber Reinhold Beckmann (aber das trifft glaub ich auf fast jeden zu), außerdem bin ich ein heimlicher Softie und guck mit meiner Frau gerne Gilmore Girls….zum Ausgleich muss dann aber auch Call Of Duty in die PS 3 😉

Ich habe 2010 das Leibniz-Stipendium bekommen und mir war gleich klar: Ich möchte meine Kompetenz als Sportreporter ausbauen! Die Sir-Greene-Stiftung hat mir dabei vor allem durch das Herstellen von Kontakten geholfen. Ich bekam die Chance mit Erich Laaser (Kommentator bei Liga Total, früher Sat1) ins Stadion zu gehen und mir anzugucken wie die da im Fernsehen das so machen…Da ich dachte, die haben ihre eigene Kabine kam ich im Dezember schön mit Pulli und lockerer Jacke. War natürlich draußen und kalt. Erster Lerneffekt! 3 Wochen später durfte ich mir angucken wie die beim Radio denn kommentieren: Ich fuhr bewaffnet mit langer Unterhose, Mütze, Schal und Wintermantel nach Hamburg zu Alexander Bleick von NDR 2! DIE hatten natürlich eine Kabine und ich hab jämmerlich geschwitzt. Trotzdem hab ich viel gelernt und durfte mich auch selber am Mikro versuchen!

Fazit: Im Radio zu kommentieren ist viel schwerer, weil man immer erklären muss wo der Ball grade ist! Im Fernsehen sehen das ja alle….

Mit diesen Erkenntnissen bin ich dann zu einem 2-tägigen Workshop zur FFH-Academy nach Bad Vilbel (Vorort von Frankfurt) gefahren und habe mich mit anderen Fußball-Verrückten unter die Fittiche von Oliver Forster begeben (Sportreporter bei Liga Total und Sport 1…der mit der Reibeisenstimme) Er hat uns viele Handgriffe beigebracht und mit ihm konnten wir auch einfach mal quatschen über die ganzen Kommentatoren über die man sich immer so aufregt (Wusstet ihr, dass Werner Hansch aufhören musste weil er fast blind war? Erklärt so einiges….)

Ich hab erfahren, dass ich durchaus Talent zum Sportreporter hätte und es hat richtig Spaß gemacht mit diesen Profis zu fachsimpeln. Von den Kontakten profitiere ich schon jetzt und werde es auch weiterhin.